Mt. Korumbamba

Suva, Montag 18. Oktober 2021, 20:00 Uhr

Diesen Montag war Feiertag und da das Wetter nicht schlecht war und ich meine Abenteuerlust in den letzten Monaten sehr zügeln musste, wollte ich unbedingt wieder einmal etwas unternehmen. Eine Wanderung sollte es werden. Nach nur 15 Autominuten erreicht man den Fuß des Mount Korumbamba. Wie der Name schon klingt. Total exotisch, ein wenig nach Afrika finde ich. Jedenfalls nach Urwald. Könnte durchaus auch in einem Mickey Maus Heft vorkommen. Zwar war ich schon einmal vor rund 1 1/2 Jahre oben, jedoch habe ich euch nicht hiervon berichtet (glaube ich zumindest).

Damals war ich mehr oder weniger der Einzige auf diesem Berg, diesmal hingegen – wahrscheinlich bedingt durch den Feiertag – war es eine regelrechte Völkerwanderung. Ich starte so um 10:45 Uhr und war dann kurz nach Mittag oben. Also aufwärts dauert es somit 80 – 90 Minuten. Man sollte unbedingt darauf achten, dass es an den Vortagen nicht geregnet hat. Denn sonst ist dieser Berg aufgrund der glitschigen Erde so gut wie unbezwingbar.

Ich mit Sportschuhen, einem Rucksack mit Getränken, Erste Hilfe Set, Schweizer Taschenmesser, T-Shirt zum Wechseln, zwei Äpfel ausgestattet, die Fidschianer Barfuß oder mit Flipflops und Plastiksäcken in den Händen gefüllt mit Getränken. Bin ich froh, dass ich keinen Kompass mithatte.

Am Anfang ist es bereits von den herabfließenden Bächen recht morastig und ich versuchte meine Schuhe durch kunstvolles Herumtänzeln relativ sauber zu halten. Welch unnötige Übung. Wenn ich geahnt hätte, wie mein Schuhe nach der Wanderung aussehen, wäre ich unbekümmert durch die Morastlacken gelatscht. Der Untergrund des Berges besteht zum überwiegenden Teil aus rotem Lehm. Wenn dieser ganz leicht feucht ist, ist er sehr kompakt und griffig. Wenn es aber regnet wird er so rutschig, dass es kein Halten mehr gibt. Hilfreich sind da die vielen Bäume und Sträucher an denen man sich anklammern kann. Wehe diese fehlen aber einmal.

Nach einem kurzen steilen Anstieg, nach dem man schon beträchtlich schwitzt, geht es zu Beginn eher moderat aufwärts. Stellenweise erinnert es an einen Herbstwandertag in Österreich. Die Bäume sind nicht unähnlich unseren und es liegt auch rotes und gelbes Laub auf dem Weg. Heimatgefühle werden wach.

Dann aber wird es steiler und steiler. Die Vegetation verändert sich immer mehr in Urwald (Lianen, Palmen, und so) und auch die Vögel machen dazu passende Töne. Kleine Flüsschen, umgestürzte Bäume, … Und jede Menge Menschen die auf- und abwärts streben. Normalerweise habe ich im Wald gerne Ruhe und genieße die entsprechende Geräuschkulisse. Die Fidschianer hingegen sind laut: Sie grüßen freundlich, lachen laut (besonders die Frauen) und haben ihre Musikplayer mit. Alles ein wenig nach Party …. und es gefällt mir trotzdem.

Und irgendwann kommt dann das Klettern. Die verzweigten Urwaldwurzeln eignen sich gut um teilweise auf allen Vieren vorwärts zu kommen. Mir läuft der Schweiß sturzbachartig den Körper hinunter. Irgendwann habe ich es dann geschafft …. und oben angelangt beginnt es zu regnen. Das tut der Laune der Fidschianer aber keinerlei Abbruch. Alle sind fröhlich den Berg bezwungen zu haben …. und es herrscht wieder Partystimmung.

Nach ein wenig Panoramarundblick, einigen Fotos, einem Apfel und etwas Getränke mache ich mich wieder auf den Rückweg. Mit einem flauen Gefühl im Bauch. Der Regen hat die rote Erde mittlerweile eine glitschige Masse verwandelt. Was schon beim Bergaufgehen manchmal dazu geführt hat, das man abrutsche wird jetzt zur gefährlich Rutschpartie. Der Trick liegt darin die Bäume und Sträucher zur Geschwindigkeitsverringerung zu verwenden. Die Wurzel bremsen nicht und sind selbst glitschig, genauso wie die Erde und das Laub. Fast schon unten angelangt, gab es einmal kein Halten mehr und ich rutschte bäuchlings ein paar Meter in der roten Erde. Vor der Heimfahrt musste ich mich umziehen um nicht das Auto zu versauen.

Was habe ich gelernt? Schwer zu sagen, was das beste Schuhwerk ist. Vielleicht wirklich eine Kombination aus Barfuß und Flipflops. Oder Badeschuhe. Ein Fidschianer lief den Berghinab. In Fußballschuhen. Ich denke das ist das Beste. Oder zumindest grobe Stollen auf der Sohle.

Ganz liebe Grüße euch allen.

Ohne viel Worte

Suva, Mittwoch, 29. September, 2021, 20:30 Uhr

Eine Anfrage nach meinem Wohlergehen aus Österreich hat mich daran erinnert, dass es wieder einmal Zeit ist euch zu schreiben. Es gibt zwar einiges über die Covid-Lage hier, die schrittweisen Lockerungsschritte der Maßnahmen und ja, meinem Weihnachtsurlaub in Österreich zu berichten. Das hebe ich mir aber alles für meinen nächsten Beitrag auf. Heute gibt es ohne viel Worte einige visuelle Eindrücke, mit höchstens kurzen Kommentaren.

Der Nachbarsbub

Eine Schule in Valalevu (mit Blick vom Klassenzimmer auf,s Meer) Um zu vergrößern einfach in die Fotos klicken, sehr interessant die Schilder und Anschläge zu lesen.

Die Fidschianer bei Ihrer liebsten Familienabendbeschäftigung: Fischen

Blutspenden auf den Fidschis

Suva, Mittwoch, 1. September 2021, 19:30 Uhr

Da es hier im home office und bei den derzeitigen Reise- und Öffnungszeitenbeschränkungen nur wenig Neues zu berichten gibt, fallen derzeit die Intervalle zwischen meinen Blogbeiträgen wie angekündigt etwas länger aus. Aber ich habe extra für euch etwas unternommen um es euch berichten zu können. Ich war vorgestern Blutspenden. Im Colonial War Memorial Spital. Das Spital, über das mir meine Tochter beim Anblick bei Ihrem Besuch vor 2 Jahren gesagt hat: Papa, eines musst du mir versprechen. Was immer auch passiert, dorthin wirst du mich nicht bringen.

Dabei ist dies das größte und modernste (öffentliche) Spital auf den Fidschis. Ok, es sieht bereits etwas abgewohnt aus. Wahrscheinlich ist es seit seiner Erbauung im Kolonialkrieg nicht renoviert worden. Ich war auch bereits drinnen auf den Stationen. Naja, bunte Tücher grenzen die Betten der Patienten ab. Aber dafür kann man viel kommunizieren und ist nicht so einsam wie in einem Einzelzimmer, die es dort eh nicht gibt. Auch die Toilette- und Duschanlagen entsprechen nicht ganz dem Standard den wir in unseren Wohnungen in Österreich haben, von Spitalstoiletten ganz zu schweigen. Auch das ist ein Abenteuer eben.

Dass ich extra Blutspenden war um euch davon berichten zu können stimmt ehrlicherweise nicht. Ich war nämlich bereits in Österreich ein eifriger Blutspender. Aber hier auf den Fidschis kam das zu Anfang ohnehin nicht in Frage, da man auch auf den Fidschis in den vorangegangenen 3 Monaten nicht im Ausland gewesen sein darf. Und da ich viel reiste, war das ein Ausschlussgrund. Aber jetzt, da alle Grenzen im Südpazifik dicht sind und es auch keine Flüge gibt, hat mich ein Aufruf von unserer lokalen UNO -Stelle auf diese Idee gebracht.

Das Spital liegt ohnehin nur knapp 10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt und so hab ich mich am Montagvormittag (praktisch so ein home office) auf den Weg dorthin gemacht. Führerschein und mein Covid-Impfzertifikat hab ich mitgenommen.

Es gab keine Wartezeit im dem eigens zu diesem Zweck vor dem Spital aufgebauten Zelt. Beim Blutdruckmessen sah ich das erste mal in meinem Leben ein Gerät mit tatsächlicher Quecksilbersäule. Der Blutdruck wird auch heute noch im Millimeter Hg (also Quecksilber) angegeben. Das stammt noch aus dieser Zeit. Leider hab ich verabsäumt euch ein Foto davon zu machen (falls ich in drei Monaten nochmals gehen sollte, mach ich aber ganz bestimmt eines). Aber die Vorderseite des Fragebogens hab ich hier für euch.

Vor dem Blutspenden wurde noch eine Blutbestimmung gemacht, die ziemlich dem Standard bei uns entsprach. Und auch das Blutspenden selbst ist ok. Nadel, Schläuche und Beutel sehen ähnlich aus (siehe Foto) und stammen aus einer Einwegpackung. Nur der Beutel wird nicht während der Abnahme von einer elektrischen Wippe bewegt um eine gute Durchmischung zu gewährleisten. Dafür kommt der freundliche Pfleger (wahrscheinlich hätte er gerne wenn ich ihn als Pflegerin bezeichnen würde) und knetet den sich mit Blut füllenden Beutel mit seiner Hand durch während er eine Unterhaltung mit mir über das Blutspenden in Österreich genießt.

Statt wie bei uns wird der Einstich danach nicht mit einen Pflaster und einem Druckverband, den man 2 Stunden tragen muss, verarztet, sondern nur mit einem Pflaster verschlossen. Das tut es auch. Da ich nun auch mit meiner Telefonnummer in ihrer Kartei bin, ich eine ziemlich universell einsetzbare Blutgruppe habe und nah am Spital wohne, könne es sein, dass ich in der Nacht angerufen werde um bei Operationen mit meinem Blut auszuhelfen, wurde mir ausgerichtet. Naja, mal abwarten aber für den Moment bin ich ziemlich leer.

Olympia Gold für Fidschi

Suva, Samstag, 31. Juli 2021, 11:30 Uhr

Fidschi hat es abermals geschafft. Wie vor 4 Jahren bei der letzten Olympiade hat Fidschi im Finale Neu Seeland im Rugby 7 Bewerb geschlagen und damit abermals die Goldmedaille erhalten. Außer einem kleinen Feuerwerk da und dort war hier aber wenig von dieser Freude zu bemerken. Die Fidschianer sind zwar fröhliche und gesellige Menschen aber ihre Freude scheint sich mehr auf das persönlich Erlebte zu beschränken.

Rugby 7 wird mit aus nur 7 Feldspielern bestehenden Mannschaften gespielt. Das macht das Spiel sehr schnell und kurzweilig. Wer schon mal American Football gesehen hat, wo nach jedem rund 5 Sekunden dauernden Spielzug eine Pause von 5 Minuten abgehalten wird, und dies sehr ermüdend gefunden hat, wird Rugby 7 lieben. Wirkt sogar schneller als Fußball, da dort auch des Öfteren der Ball in der eigenen Hälfte herumgeschoben wird. Das gibt es bei Rugby 7 nicht, dort geht es nur schnell vorwärts und es gibt nur sehr kurze Unterbrechungen. Ziemlich archaischer Sport der von starken, bärtigen, verschwitzten Männern ausgetragen wird. Einen männlicheren Sport gibt es nicht. Naja, vielleicht boxen.

Eigentlich wollte ich euch diesmal ja von etwas weniger Aufregendem berichten, das euch allerdings trotzdem sehr interessiert. Was isst Marcus so wenn er von zuhause aus arbeitet und auch ab 18 Uhr nicht mehr ausgehen darf. Lässt er sich Essen kommen? Kocht er selbst? Isst er überhaupt etwas?

Also zum Frühstück gibt es unter der Woche Haferflocken, mit getrockneten Cranberries und/oder Heidelbeeren, eine Tasse Grüntee und danach etwas Obst. Am Wochenende kann es auch mal gebratener Speck mit Eierspeise oder ein Schinken-Käse-Omelett sein. Das bring ich in der Früh noch hin.

Mittags gibt es meistens nur einen Snack wie Mandeln, Äpfel, Cashewkerne, … das reicht mir.

Und am Abend koche ich groß auf. Hauszustellungen von Burger oder Pizza gibt es hier eigenartigerweise nicht. Take-away Essen wird zwar von den Restaurants angeboten, allerdings schließen diese bereits um 16 Uhr, da ja ab 18 Uhr Ausgangssperre herrscht. Und da ich mein Abendessen erst so zwischen 20 und 21 Uhr einnehme, kommt das für mich weniger in Frage. Also muss ich selbst Hand anlegen und kochen. Diejenigen die mich kennen wissen ja, dass ich kochen kann. Naja, keine haute-cuisine aber die Dinge die ich in meinem Repertoire habe, gelingen mir recht gut.

Ich muss immer schmunzeln wenn jemand fragt, ob man kochen könne. Sicherlich ist ein gewisses Niveau eine Art Kunst aber für den Hausgebrauch heißt mein Motto: Wer lesen kann, kann auch kochen. Wobei Lesen bei dem Angebot von Kochvideos auf Youtube schon gar nicht mehr nötig ist.

Alleine für mich zu kochen macht mir genauso wenig Spaß wie alleine zu essen. Es muss schnell gehen, gut schmecken und gesund sein. Also mehr Ernährung als Speisegenuss. Ich hab euch hier ein paar meiner Werke eingestellt und hoffe, dass ihr zumindest erkennen könnt, was das sein soll. Geschmeckt hat mir jedenfalls alles.

Die Auflösung: Die ersten 3 Bilder sind leicht als gebratene Hühnerstücke zu erkennen. 2 mal mit Gemüsereis und in der Mitte mit Brokkoli, Spaghetti mit Blauschimmelkäsesauce (was für ein Wort) und Oliven. Die Bildergalerie darunter ist etwas schwieriger. Das erste Bild ist mir selbst ein Rätsel. Das soll ich gegessen haben? Verlockend sieht es ja nicht gerade aus. Da ich mich nicht erinnern kann, das gekocht zu haben, wir es wohl indisches take-away Essen sein. Die anderen beiden Bilder sind hoffentlich als Rindersteaks mit Brokkoli und Kohlsprossen und Fischfiltes (Wahoo oder Mahi-Mahi) mit Shrimps zu erkennen. Und darunter – Voila ein Rindsgulasch. Habe mir von zuhause Gulaschsaftwürfel von Knorr mitgenommen. Naja, nicht gerade wie man sich ein gutes Gulasch vorstellt aber hier muss man eben kleinere Brötchen backen. Aber die Nockerl sind der Hammer. So einfach, so gut und mit dem richtigen Biss. Hat mir mein Sohn beigebracht.

Das rechte Bild sieht nur aus wie ein Wagyu-Steak ist aber ein ein Meltique Steak. Kaum zu glauben, dass es so etwas gibt und noch dazu hier. Ihr wisst nicht was das ist? Googlet es mal! Schmeckt nicht schlecht aber ein gutes normales Steak (ganz abgesehen von einem Wagyu-Steak) ist mir lieber.

Noch ein nettes Bild von einem Abendlauf am Ufer nach einem Regen und das war’s dann auch schon wieder für heute. Liebe Grüße euch allen.

Update von den Fidschis

Suva, Sonntag 11. Juli 2021, 23:30 Uhr

Da die Anfragen nach meinem Wohlergehen langsam zunehmen, schreibe ich für euch Neugierdsnasen wieder einen Blogeintrag.

Covid-mäßig läuft es hier gar nicht gut. Die Zahl an positiv getesteten nimmt täglich zu und mittlerweile sind wir so bei 700 Neuinfektionen pro Tag. Auch die Zahl der Toten pro Tag hat sich erhöht. Man ist hier bei rund 7 Personen. Auf Österreich hochgerechnet ist das mal 8,2 also rund 60 Covid-Tote pro Tag. Mehr als sie Hälfte davon hatte bereits eine Astra-Zeneca Injektion erhalten. Somit scheint eine Injektion, so wie ich es habe, recht wenig zu helfen. Die Medien berichten, dass, obwohl rund die Hälfte der Bevölkerung aus indischstämmigen Menschen und die andere aus iTaukeis – also aus indigenen Fidschis – besteht, 70% der Todesfälle iTaukeis betreffen. Hier der Quellennachweis für diejenigen die nicht so leicht zu überzeugen sind:

iTaukei ‘top deaths’ – Dr Wilson: 20 indigenous Fijians have died from delta variant | PINA

Manche Medien meinen, die Regierung sei nicht hart genug und sollte wieder einige Tage lang eine 24-stündige Ausgangssperre verhängen. Das würde ich nur gut heißen, wenn es ein klares und lockereres Danach gibt. Schließlich herrscht auf den Fidischis nun schon seit 15 Monaten eine nächtliche Ausgangssperre. Und viele Geschäft sind bereits seit 2 Monaten geschlossen. Die Fidischis ertragen das offensichtlich mit einer Engelsgeduld. In Österreich wäre da schon (meines Erachtens zu Recht) eine Revolution ausgebrochen – Covid hin oder her.

Die Regierung will nun ein Gesetz einbringen, dass alle nicht impfwilligen ihren Job verlieren sollen. Ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst. Ob das verfassungsmäßig möglich ist oder den Menschenrechten entspricht weiß ich nicht. Außerdem kann das Nichttragen einer Maske (nicht die vom Fasching) in der Öffentlichkeit mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft werden. Wow … das ist glaube ich mehr als man hier für einen Banküberfall oder Vergewaltigung ausfasst. Also meiner Meinung nach völlig überzogen. Hier wieder der entsprechende Link hierzu:

Not wearing mask can lead to imprisonment – FBC News

Die Medien berichten hier täglich auch über die Zahl der neu Inhaftierten. Das sind so rund 50 Personen. Natürlich könnte man auch eine Geldbuße bezahlen aber wer von den Fidschis hat heutzutage noch Geld. Ich glaube die Bestraften sehen das gelassen. Sie haben sowieso keinen Job und da sind ein paar Tage Gefängnis bei gratis Verpflegung gar nicht so schlecht. Mich wundert nur, dass es hier so viele Gefängniszellen gibt.

Viele Spitäler haben in dieser angespannten Zeit geschlossen, da deren Desinfektion nach dem Nachweis von Covidfällen ein paar Tage in Anspruch nehmen. Auch das Spital mit der größten Säuglingsstation, das sich ganz in meiner Nähe befindet, musste schließen. Vor dem größten Rugystadion der Fidschis wurde in Zelten ein Feldlazarett eingerichtet. Dort gebären die Frauen angeblich nur von Vorhängen von anderen Patienten getrennt. Als nicht gerade prächtig die Lage.

Mir geht es aber gut und ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Bis dann —-

Ein paar Neuigkeiten

Suva, Montag 14. Juni 2021, 13:00 Uhr

Nun hat sich hier bei mir endlich wieder ein bisschen was getan. Ich war bei der Covid-Impfung und mein Auto beim Service und Pickerl.

Meine Angst vor einer Virusinfektion rührt eher von einer Angst andere Personen anzustecken als selbst infiziert zu werden. Nach meinen bisherigen Erfahrung mit Grippe und anderen Krankheiten bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Krankheit bei mir sehr milde verlaufen würde. Allerdings möchte ich keinesfalls Schuld am Tod von irgendwelchen Leuten sein. Als ich erfahren habe, dass ich durch eine Impfung zwar nicht selbst erkranken aber immer noch andere infizieren kann, sank meine Impfeuphorie natürlich . Aber wie hat meine Mama immer gesagt: Hilft’s nix, so schadt’s nix. Außerdem fürchte ich, dass man hier auf den Fidschis erst wieder zur Normalität zurückkehrt, wenn ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung geimpft ist. Und dazu möchte ich so schnell wie möglich beitragen.

Also habe ich mich beim hiesigen Gesundheitsministerium erkundigt. Die meiner Wohnadresse nächstgelegene Impfstation befindet sich in der Volksschule von Samabula (sprich: Samambula). Also nichts wie hin. Die Anstellzeit vor dem Gebäude war kurz und kurzweilig, da man durch das Eintreffen der unterschiedlichsten Menschen hier unterhalten wird. Ich muss gestehen, dass mir die vorbeiströmenden Leute in Österreich ziemlich egal sind, während ich mir hier jede einzelne Person genau ansehe. Mir ist nicht ganz klar warum aber vielleicht liegt es daran, weil diese hier wirklich anders aussehen.

Die Impfstation ist im überdachten Veranstaltungsbereich zwischen zwei Schulgebäuden untergebracht. Keine Voranmeldung im Internet ist erforderlich aber man muss eine Karte mit einer Einverständniserklärung unterschreiben. Besonders amüsant fand ich die dritte Frage, ob man glaube die Vor- und Nachteile der Impfung verstanden zu haben.

Ich war eigentlich recht rasch an der Reihe. Die von Militär und Krankenpflegepersonal betreute Abwicklung ging recht zügig von statten. Ein Foto erlaubte die Krankenschwester nur, wenn sie nicht darauf abgebildet wird. So soll es sein.

Vielleicht habe ich euch letztes Jahr von der jährlich vorgeschriebenen staatlichen Fahrzeugüberprüfung berichtet. Damals musste ich auf eine Rampe fahren. Der sich darunter befindliche Inspektor bat mich meine Lenkrad hin und her zu drehen. Das wars auch schon. Keine Abgasüberprüfung, keine Kontrolle von Bremslichtern oder Blinkern, keine der Bremsen oder Leitungen, nicht einmal Rostschäden wurden gesucht. Diesmal ging es noch flotter. Ich musste nicht einmal das Lenkrad hin und her drehen.

Die Haftpflichtversicherung die auf den Fidschis nur Personenschäden abdeckt (eine Sachschadenversicherung ist nicht verpflichtend) kosten rund 75 Euro und kann dort gleich für ein Jahr bezahlt werden. Dann bekommt man ein Plakette, die man selbst auf die Innenseite der Scheibe kleben muss. Eigentlich hasse ich Amtsgänge und vor allem das Warten. Hier ist es aber gar nicht so schlimm, da alles interessant erscheint. Die Leute, das Gebäude und die Abwicklung. Obwohl man versucht sich an Verfahrensvorschriften zu halten – wie man dies von einer gut funktionierenden Verwaltung erwarten kann – blitzt das Menschliches, individuelle immer wieder freundlich durch. Das ist sehr nett.

Unverändert trüb hier

Suva, Dienstag, 2. Juni 2021, 21:00 Uhr

Was soll ich euch heute bloß wieder berichten? Es passiert zur Zeit wirklich nur wenig Berichtenswertes. Das Wetter ist mies und täglich werden rund 20 neue Covid-Fälle entdeckt. Das bedeutet: Nach wie vor herrscht ab 18 Uhr Ausgangssperre, untertags haben nur wenige „notwendige“ Geschäfte offen und es befinden sich daher nur wenige Menschen auf den Straßen und wenn dann stehen sie in einer Schlange (siehe Video). Ich bin nicht unbedingt ein großer Menschenliebhaber aber ich muss gestehen, dass mir die Fijianer auf den Straßen abgehen. Deren Lebensmut, Geduld und Freude sind ganz einfach ansteckend.

Die Regierung nimmt es mit den Covid-Maßnahmen sehr ernst. Die Brauerei musste schließen und es gibt fast nur mehr Importbier; auch die Zigarettenfabrik wurde stillgelegt. Die Restbestände in den Geschäften schmelzen dahin und es gibt bei Tabakprodukten keine Importware. Und zu alledem habe ich auch noch Salz beim Kochen verschüttet (siehe Bild rechts). Was das bedeutet, wisst ihr ja selbst.

Der Markt hat aber noch geöffnet. Das ist gut. Hier gibt es noch Leben.

Auch die Fidschianer widmen sich während dem Lockdown mehr der Haus- und Gartenarbeit. Wie ihr auf dem Foto seht, klettert mein Nachbar auf die Palme …. um alte Wedeln zu entfernen. Das macht man hier sonst nie. Oder wollte er doch Kokosnüsse ernten?

Ich bin gezwungen von zuhause aus zu arbeiten und treffe somit auch keine Kollegen. Das ist real social distancing. Wenn es das Wetter erlaubt gehe ich entlang der Uferpromenade oder um den Albert Park laufen. Pflichtgemäß trage ich währenddessen eine Maske. Sobald ich aber wieder Abstand zu anderen gewonnen habe, ziehe ich sie herunter, da ich sonst ersticken würde.

Tja, das wars auch schon wieder. Nächste Woche werde ich aber wahrscheinlich geimpft, bringe meine Auto zum Service und lasse es überprüfen. Dann gibt es wahrscheinlich wieder mehr zu erzählen. Bleibt gesund!!

Im Südpazifik nichts Neues

Suva, Montag 10. Mai 2021, 11:00 Uhr

Habe einige Zeit überlegt, ob und wann ich euch wieder einen Blogeintrag schreiben soll. Es passiert hier zur Zeit recht wenig. Oder besser gesagt nichts was ich Blogfüllend berichten kann.

Der Titel verriet es ja schon. Wenngleich …. er eigentlich falsch ist. Das wesentliche, vieles verändernde Ereignis hier war die Rückkehr des Viruses ziemlich zeitgleich mit meiner Rückkehr. Aber ich bin nicht Schuld, sondern ein von den Golanhöhen heimkehrender UN-Soldat. Dieser infizierte eine Angestellte eines Quarantänehotels und diese wiederum nahm ein paar Tage später an einer Beerdigung teil … und wie das weiter ging, könnt ihr euch sicherlich lebhaft vorstellen. Jedenfalls tauchte das Virus dann schon sehr bald auf der anderen Seite der Insel in einer Textilfabrik in der Hauptstadt Suva auf. In der Folge kam es Beschränkung bei Reisen zwischen den Städten und zur Abriegelung dieser. Über das Wochenende gab es sogar eine 52-stündige Ausgangssperre. Und wenn man hier von einer Ausgangssperre spricht bedeutet das auch eine solche und nicht etwas so etwas löchriges wie in Österreich, wo ein paar gut erfundene Ausreden reichen. Hier darf man nur in medizinischen Notfällen das Haus verlassen. Wer zuwider handelt kommt unter Arrest. Die Gefängniszellen sind bereits voll von liebeshungrigen Männern die Grenzflüsse durchschwammen um zu ihrer Liebsten zu gelangen, Leuten die Betrunken nächtens außer Haus aufgefunden wurden, … Geldstrafen werden hier kaum verhängt, da die Leute kein Geld haben. Hier ein link für diejenige die das mehr interessiert: 22-year-old man arrested for not wearing mask – FBC News

Die Ausgangssperre trifft vor allem die Ärmsten hart. Diese verdienen oftmals nur so wenig, dass das Einkommen des Tages gerad zur Ernährung an diesem Tag reicht. Bettler sind besonders betroffen, da nun die Straßen leer sind und niemand Almosen geben kann. Die Regierung hat während der Ausgangssperre eine Notfallnummer eingerichtet, unter der man um Lebensmittelunterstützung ansuchen kann. Diese brach gleich am ersten Tag unter dem Ansturm von Anrufen zusammen und es wurde ein Ersatzdienst über email eingerichtet.

Fitnessstudios, Restaurants und Bars sind noch einige Zeit lang geschlossen. Tauchen kann man auch nicht gehen, weil die Stadtgrenzen geschlossen sind. Da hätte ich auch zu Hause in Wien bleiben können. Die Supermärkte haben nun wieder geöffnet. Allerdings unter wesentlich strengeren Auflagen. Man muss eine Fiji Care App am Handy installiert haben, die eine Kontaktnachverfolgung erlaubt, Maske tragen (da reichen die normalen, denn man kennt hier keine FFP2 Masken), wird nur Schubweise in den Markt hineingelassen und muss beim Anstellen davor einen Abstand einhalten. Aber das ist für euch schon erprobte Covid-Gegeisselte ja nichts Neues und Aufregendes. Hier ist es das aber schon.

Da ich gleich nach meiner Rückkehr von zuhause aus arbeiten musste, konnte ich nicht mal meine Kollegen begrüßen. Der Tagesablauf meiner Wochenenden unterscheidet sich nun kaum von dem während der Woche. Abgesehen von Fahrten zum Supermarkt und ein wenig laufen mit Maske tut sich nichts und ich kann leider kaum etwas berichten. Somit war es das auch schon. Haltet durch!!!!

Im goldenen Käfig

Natadola, Mittwoch 21. April 2021, 23:00 Uhr

Ich bin wieder zurück auf den Fidschis. Da die Fidschis von Österreich aus gesehen ziemlich genau auf der anderen Seite der Welt liegen, ist es eigentlich egal um welche Seite der Erde man herum reist. Normalerweise fliege ich über Asien, da man in den USA aus Sicherheitsgründen das Gepäck abholen und nochmals einchecken muss. Das ist mir meist zu mühsam. Aber diesmal habe ich mich für die USA entschieden, da es sonst keine Flugpläne gab bei denen man mit nur einem Zwischenstopp mit Übernachtung auf die Fidschis fliegen kann.

Und der schnellere Weg war diesmal über die USA. Dort war nur eine Nacht Zwischenlandung in Los Angeles notwendig und somit musste ich hierfür sowieso ich mein Gepäck aus- und wieder einchecken. Eigentlich ist die Einreise aus Europa verboten aber mit meinem Diplomatenvisa geht das und es wurden nicht einmal meine Fingerabdrücke genommen.

Von Los Angeles nach Nadi (Fidschi) hatte ich dann wieder Business Class, die nur mit vier Personen besetzt war. Irgendwie scheinen sich die Fidschianer Covid -Tipps von den Thais geholte zu haben, denn es waren auch hier keine alkoholischen Getränke an Bord erlaubt. Was der Sinn dieser Maßnahme ist, ist mir unerklärlich.

In Fidschi angekommen ging es gleich mit einem Taxi zu meinem Quarantänehotel ins etwas 30 Fahrzeitminuten entfernten Natadola. Mit Polizeieskorte. Während der Fahrt zu meinem Hotel machte das Polizeiauto vor uns mächtigen Wirbel. Mit Blaulicht und Sirene überholten wir andere Fahrzeuge, fuhren auf der Gegenfahrbahn und waren viel zu schnell unterwegs. Diese Eile ist mir unerklärlich, da meine Vitalfunktionen noch bestens waren.

Das Hotelzimmer ist allerdings der Hammer. Das Beste was es für Quarantäne gibt. Ein kleiner Garten mit Sonnenliegen, einen gar nicht so kleinen Privatpool, eine Badewanne im Freien, gemütliche Sitzmöglichkeiten und das Zimmer so groß, dass man sogar joggen könnte. Naja, nur dann wenn man bereit ist 300 Runden darin zu drehen. Das Essen kommt allerdings nicht an jenes in Sydney oder Bangkok heran. Alles in Plastikgeschirr und geschmacklich nicht gerade der Wahnsinn. Aber immer noch als gut zu bezeichnen. Kann aber mit der Qualität des Zimmers bei Weitem nicht mithalten. Und … man glaubt es kaum … auch hier herrscht in der 14 tägigen Quarantäne Alkoholverbot. Nicht einmal ein kleines Bierchen ist gestattet. Ich wurde gefragt ob ich eh nichts Diesbezüglich im Koffer hätte. Leider nicht: in LA hatte der duty free shop noch geschlossen und in Fidschi sowieso. 😦

Am 4. Tag hatte ich meinen ersten Covid-Test. Das Testergebnis traf am sechsten Tag ein und da es negativ war, durfte ich heute das erste mal mein Zimmer verlassen. Man wird gefragt wann man die halbstündige „Exercise“ machen möchte. Eigentlich wird einem ein Termin angeboten. Zur vereinbarten Zeit wurde ich von einer dem Militär angehörigen Wache abgeholt. Ich wollte zum Meer gehen. Er hat mich ungläubig angesehen. Das sei nicht erlaubt. Nur auf dem vorgesehen rund 300 Meter langen Weg durch die Anlage darf man auf und ab gehen. Na super. Er ging vor und ich hatte in einem Respektabstand zu folgen. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Irgendwann schien er dann genug vom Auf- und Abwandern gehabt und mir mitgeteilt, dass er hier lieber warten werde und ich solle allein weitergehen, da ich den kurzen Weg nun eh schon kenne und mich sicher nicht verlaufen werde. Ich schlenderte den Weg auf und ab und genoss die schöne Gartenanlage. Es gab auch noch eine andere Person die auf diesem Freigang war. Eigenartigerweise grüßte er mich jedes mal wenn wir uns begegneten. Das war so ungefähr fünf mal.

Ich fragte dann die Wache ob ich morgen das Ganze auch laufend zurücklegen kann. Er bejahte, belehrte mich aber auch, dass bei Regen der Freigang gestrichen wird.

Bald nach meiner Ankunft gab es den ersten Covid-Fall im Inland. Eine Dame die in einem Quarantänezentrum arbeitet hatte sich offenbar bei einem Soldaten der aus dem Ausland kam angesteckt. Bevor sie noch von Ihrer Krankheit wusste besuchte sie noch eine Beerdigung und zog zu ihrer Familie. Nun wurde Nadi zum Sperrgebiet erklärt. Heute gab es den ersten Fall in Suva. Und alle Fitnessstudios, usw. mussten sofort schließen. Super, da hätte ich gleich in Wien bleiben können. Naja, eine Woche noch, dann darf ich raus und nach Hause. Mal sehen wie sich die Lage entwickelt.

Phi Phi Inseln

Ostersonntag, 21:00 Uhr, Wien

Und weiter geht es mit meinen Berichten. Noch geht mir der Stoff nicht aus und vielleicht kann ich ja jemanden da draußen den Osterlockdown unterhaltsamer machen. Mein nächstes Ausflugsziel waren die berühmten Phi Phi Inseln, weniger exotisch als meine Erlebnisse im Norden Thailands aber trotzdem sehr schön. Oftmals ist das Schöne deshalb nicht mehr exotisch weil sie schon von vielen Leuten besucht wurden. Manchmal kann jedoch das Schöne seine Exotik erhalten und zwar wenn die Anreise so mühsam und aufwändig ist, dass nur wenige Leute diese auf sich nehmen wollen.

Die Phi Phi Inseln (sprich Pi-Pi Inseln, also wie Pipi machen) sind leicht zu erreichen. Nach der Landung mit dem Flugzeug in einem Vorort von Phuket ging es zum Frühstück. Der Taxifahrer dürfte schon gewusst haben, dass die Fluglinien auch in Thailand bei Kurzstrecken kein Essen mehr servieren. Er schlägt ein typisches Frühstücksrestaurant, das nur von einheimischen Personen besucht wird, vor, wo es ausschließlich chinesische Küche gibt.

Endlich wieder was Authentisches. Tatsächlich, ich der Einzige mit weißer Hautfarbe, die Speisekarte nur in Thai und das ganze recht einfach gehalten. Meine Thaikenntnisse hätten nicht ausgereicht um eine Bestellung aufzugeben aber man musste sich ohnehin vor dem Koch anstellen um die Dim-Sum per Fingerzeig (zumindest machte ich es so) auszuwählen. Dieses Auswahlverfahren ist aber auch nicht so zielführend, da man ja nicht weiß was sich in diesen Reisteigtaschen verbirgt. Aber man riskiert es einfach. Auch eine angeblich typische chinesische Frühstückssuppe mit Pilzen musste probiert werden. Diese könnt ihr am Foto gut erkennen und schmeckt definitiv besser als sie aussieht. Es gab nichts Süßes, wie es eigentlich Grundlage eines europäisch kontinentalen Frühstucks wäre. Kurz und gut, es hat mir gut geschmeckt, wenngleich Manches als „interessant“ zu bezeichnen gewesen wäre. Ich hatte allerdings auch einen mächtigen Hunger was die Sache mit dem Geschmack sicherlich erleichterte.

Dann ging es zum einer touristischen Bootsanlegestelle wo man sich gegen Einsatz gratis Handtücher ausborgen, Souvenirs erstehen und Snacks und Kaffee kaufen konnte. Wenn ich schreibe touristisch meine ich nur Thais. Ich war wieder der einzige Europäer und bekam eine eigens für mich abgehaltene Instruktion auf Englisch. Nach einer etwa einstündigen Bootsfahrt waren wir bei den malerischen Phi Phi Inseln angekommen.

Von dort ging es touristisch weiter, da wir in kleinen Gruppen den dort geparkten Booten zugewiesen wurden. Der Sinn und Zweck dieser Bootsfahrt lag fast ausschließlich darin, dass sich die anwesenden Damen auf unterschiedlichen kleinen Stränden und auf den Booten von ihren Partnern und dem Bootsführer fotografieren ließen. Zwar lieben das auch die europäischen Mädchen aber in Asien ist das Ganze hoch zwei zu nehmen. Oder drei.

Irgendwann gab es dann doch die Gelegenheit ins Wasser zu springen und ich habe keine Sekunde gezögert und mich in das herrlich blaue Wasser mit angenehmer Temperatur zu stürzen. Das Ganze macht natürlich noch mehr Spaß wenn man dabei an den Lockdown in der Heimat denkt.

So, nun wieder genug geschrieben und viel Spaß mit den Fotos.