Am anderen Ende der Welt

Heute bin ich auf den Fidschis in der Hauptstadt angekommen. Es regnet bereits seit zwei Wochen hier und meine zwei Koffer sind irgendwo in LA hängen geblieben. Kommen angeblich aber eh schon morgen nach. Mal sehen ob das wirklich klappt.20181017_065037

Geplant war ein Abflug aus Washington DC um 18:25 Uhr Lokalzeit. Nach einem 5stündigen Flug Ankunft in LA mit Lokalzeit 2:30 Uhr, hätte ich noch zwei Stunden Zeit gehabt um dort den Terminal zu wechseln und den 10 stündigen Flug nach Nandi (Auf der Hauptinsel der Fidschis Viti Levu) zu erwischen. Leider starte die Maschine nicht zur geplanten Zeit von Washington aus sondern es wurde eine Verspätung von 5 Stunden angezeigt. Schnell noch umgebucht auf einen Flug einer anderen Fluggesellschaft (leider nur Economyklasse mehr frei, also kein Essen, kein Schlafen) die 1 1/2 Stunden später startet. Das bedeutet, dass mir in LA 30 min zum Umsteigen bleiben. Das wird knapp, aber die Hoffnung stirbt ja angeblich zuletzt. Da diese Ersatzmaschine ebenfalls ein wenig Verspätung hatte, schmolz meine Hoffnung weiter den nächsten Tag auf den Fidschis zu sein. Tatsächlich kam ich am Terminal erst zur Abflugszeit an, aber ….. die Maschine nach Fidschi hatte auch eine ordentliche Verspätung. Somit habe ich es doch noch geschafft …. aber meine Gepäck nicht. Schlafen konnte ich trotz gemütlicher Businessclass Sitze nicht. Obwohl ich drei der Tabletten die mir die nette Weltbankkrankenschwester eingepackt hat, eingenommen habe. Aber ein paar Stunden waren es dann doch.

Die Reisegepäcksreklamation hat mir angesichts meines fehlenden Gepäcks gestattet, Kleidung für bis zu 50 Dollar (da ist nie klar ob es sich um Fidschi- oder US-Dollar handelt, wobei ersterer nur die Hälfte Wert ist) auf deren Kosten zu kaufen.20181017_201116Der Taxifahrer hat unterwegs angehalten, damit ich Unterwäsche und ein Hemd kaufen konnte. Noch einen Tag hätte ich es darin nicht ausgehalten. Es gab sogar ein schönes Hawaiihemd, aber ich habe mich vorerst noch zurückgehalten.

Das Hotel ist schön und auch mein Zimmer ist nett, aber der Dauerregen drückt auf die Trauminselstimmung. Der Ausblick von meiner Terrasse ist eigentlich schön auf das Meer, aber bei der heutigen Witterungslage konnte mich das nicht begeistern. Lange halte ich mich eh nicht auf, denn ich werde bald abgeholt um mein neues Büro und die KollegInnen kennen zu lernen. Hierbei handelt es sich um ein Ausweichlokal (aber mit Swimmingpool) bis im Jänner/Februar die Umbauarbeiten in der Reservebank of Fiji fertig sind. Ich habe ein zwei Personen Zimmer, wobei mein Kollege (wie viele hier) auf Dienstreise ist. Da Zimmer ist eher abgewohnt, das Internet langsam, die Beleuchtung schlecht und mein Vorgänger hätte mir den Arbeitsplatz so sauber hinterlassen sollen, wie ich das mit meinem Büro gemacht habe. Aber ich will ja nicht jammern, denn schließlich bekomme ich ja nicht umsonst eine hardship Zulage.

Mein neuer Chef ist Australier und recht nett. Es gäbe lt. ihm keine besonderen Kleidungsvorschriften (er selbst trug ein großblumiges Hawaiihemd ) und Anwesenheitszeiten seien auch nicht festgeschriebenen. Die Arbeit muss halt gemacht werden (kein Wort von Tauchen oder Segeln). Ja, meine Dienstreisen wurden auch besprochen. Im November soll es nach Palau gehen und heuer noch nach Tuvalu. Was ich dort genau machen soll, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es euch später berichten wenn ich es erfahre.

So heute gehe ich früh schlafen und freue mich schon darauf. Ich trinke noch schnell mein Fiji bitter aus und dann geht es ab ins Bett. Und euch wünsche ich einen schönen Nachmittag.

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