25 Jahre PFTAC

Suva, Montag 10. Dezember 2018, 22:40 Uhr, SUT

Nun bin ich wieder zurück von unserer Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens von PFTAC. Für diese Tochtergesellschaft des IWF arbeite ich hier im südpazifischen Raum. Ich glaube es in einem meiner ersten Blogbeiträge erwähnt zu haben, dass PFTAC für Pacific Financial Technical Assistance Center 20181206_124846steht. Hierbei geht es um Hilfeleistung bei der Finanzplanung dieser Region mit allem was so dazu gehört, also auch Statistiken und Prognosen. Es ist nur eine der Organisationen die vor Ort unterschiedliche öffentliche Aufgaben unterstützen. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer wie beispielsweise das Außenministerium Australiens (MFAT) mit Australien Aid, das Außendepartment Neuseelands (DFAT), das Sekretariat des pazifischen Gemeinschaft (SPC), …. Und all diese wurden neben den statistischen Ämtern, Finanzministerien und Notenbankgouverneuren eingeladen mitzufeiern. Es waren gut 120 Personen da.

Die Feierlichkeiten fanden nicht in der Hauptstadt Suva statt, wo eigentlich der Sitz von PFTAC ist, sondern in der Nähe der Stadt Nadi im Westen der Insel. Dort gibt es die Halbinsel Denarau, wo all die Luxushotels wie Hilton, Sofitel, …. angesiedelt sind. Offenbar sind die Hotels dort soviel besser und das Ambiente ist auch um einiges schöner als in Suva, dass man sich für dieses Ressort entschieden hat. Das kommt natürlich auch mir zugute, der ich erst eineinhalb Monate für diese Organisation arbeite.

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Mein Hotelzimmer

Die Jubiläumskonferenz dauerte von Donnerstag bis Freitag und ich reiste daher bereits Mittwochnachmittag mit ein per Arbeitskollegen per Taxi mit dreistündiger Anreisezeit von Suva an. Da ich nicht so oft im Westen der Insel bin, wo das Wetter besser ist und wo auch die Trauminseln der Filme wie „Die blaue Lagune“ (mit Brooke Shields) oder „Outcast“ (mit Tom Hanks) nicht weit weg liegen, habe ich das nachfolgende Wochenende auch gleich dort verbracht. Am Samstag war ich tauchen und am Sonntag auf dem chilligen Barfloß Cloud 9. Da ich in den kommenden Tagen viele Berichte an Washington abliefern muss und daher wenig berichtswertes anfallen wird, hab ich mich dazu entschlossen das Ganze in drei Blogbeiträge aufzuteilen. Es gibt ja viel zu berichten und sonst wird es mir zu lang. Der erste Beitrag handelt nur von der Feier.

Ich hatte ein wunderschönes Hotelzimmer direkt am Strand im Hilton. Nur ein paar Schritte von Sofitel entfernt wo die Feier

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Abendimpression vor meinem Zimmer

stattfand. Es gab dort nicht mehr genug Zimmer, sodass einige im Hilton untergebracht wurden. Sicherlich nicht schlechter. Normalerweise sind ja solche Jubiläumsveranstaltungen weniger interessant bis todlangweilig, da viel Selbstbeweihräucherung stattfindet. Da ich aber ein Neuling in dieser Region bin, war das diesmal anders. Die wirtschaftliche Geschichte dieser Region, deren Probleme und Chancen, die unterschiedlichen Hilfsorganisationen mit deren Fokussierung und auch die Vortragenden, alles durchaus interessant. Angefangen von der ehemaligen Premierministerin von Neuseeland, über die stellvertretende Leiterin der IWF (wovon gibt es aber recht viele gibt) bis zu den Notenbankgouverneuren von Papua Neuguinea, den Fidschis, …  Auch einige Leute aus der Privatwirtschaft wie beispielsweise Banken und Risikomanagementfonds waren am Podium. Was ebenfalls auflockernd wirkte war die Bekleidungsvorschrift. Entweder Anzug oder Bula-Style, sprich Hawaiihemd. Letzteres wurde durch ein eigenes für die Feierlichkeiten angefertigtes Hawaiihemd mit Stick „25 Years of PFTAC“ unterstützt. Und viele trugen es.

Besonders wichtig waren für mich die Gespräche abseits der Feier in den Pausen. Bereits beim Cocktailempfang habe ich den Finanzminister von Samoa (wohin ich gleich im

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Blick zur Kaffeepause im Sofitel

Januar für zwei Wochen reise) kennen gelernt. Auch ein Jamaikaner war dort. Zudem Leute von der Notenbank und dem Finanzministerium Papua Neuguineas (dort reise ich im März hin) und Nauru (dort bin ich Ende April). Man freut sich schon auf mich und ich habe gebeten mir eventuell vorhandene Verbesserungswünsche mitzuteilen.

Am zweiten Tag gab es ein gemeinsames Dinner mit Folklore von den Fidschis. Die Gesänge haben mir ja bereits bei der Pensionierungsfeier von der ich euch vor Kurzem berichtet habe gefallen und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Ihr könnt euch das Video hier ansehen.

Kurz und gut, die ganze Feier samt Drumherum war deutlich besser als erwartet. Und das Wochenende, von dem ich euch bald berichten werde, war sowieso Extraklasse.

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