Family life in Port Moresby

Port Moresby, Donnerstag 11. April 2019

Habe heute meinen letzten Arbeitstag hier in Papua Neuguinea gehabt und meine Abschlusspraesentation gehalten. Alles sehr gut gelaufen. Man moechte, dass ich heuer noch zweimal komme. Wird sich aber schwer ausgehen, da auch andere Laender bereist werden wollen.

Letztes Wochenende waren wieder ganz spezielle Abenteuer auf dem Programm. Am Samstag holte mich der Bekannte ab von dem ich5FC8782A-9093-4A60-9BC2-6A63AE755C89 euch bereits letztes mal berichtet habe. Diesmal sassen in seinem Wagen bereits seine Frau, sein Sohn und seine Schwester. Er hat sich dafuer entschuldigt, aber er muesse die Schwester auf einem Markt abliefern, wo sie einen Stand hat. Bevor dorthin wir zum Stadtrand am Meer fuhren, mussten wir tanken. Dort hoerten wir in der Naehe Schuesse. Die Polizei jagte jemanden und feurert wie wild. Die Leute stroemten neugierig heran statt sich fern zu halten.

Wir fuhren weiter zum Markt.Die Kinder kamen naeher und bestaunten mich. Sehr viel Weisse duerften dort noch nicht gewesen sein. Aber niemand bettelt, keiner versucht einem etwas zu verkaufen. Das ist ein sehr angenehmer Unterschied zu Afrika oder Vorderasien.

Wir fuhren weiter zu einer kleinen Stadt aus Pfahlbauten 324E48F4-1406-48F9-820D-673B69ED6B9Eueber dem Wasser. Es ist gerade Ebbe. An einigen Stellen ist kein Meer zu sehen, da der Plastikmuell alles bedeckt. Keine Stromleitungen, keine Kanalisation, …. Mir wurde erzaehlt, dass die Stadtverwaltung schon einmal alles aus hygienischen Gruenden abreissen wollte. EBFD11F8-BD63-4276-B312-1EFC77BF2450Ich finde es sehr spannend hier. Wir gehen ueber die Planken ein wenig hinaus. Man muss darauf  achten nicht in die Zwischenraueme zwischen die Bretter zu steigen. Viele frohliche Kinder sehen von Balkons und einige Baden im Wasser. Ich frage mich wie man hier bloss so gluecklich sein kann. Sie spielen miteinander, das ist es.73ACEC0F-69CD-452D-BDE6-412B05778A77 Wo und was rundherum ist, scheint Nebensache zu sein.

Wir verlassen diesen Ort wieder und mein Bekannter fragt mich ob ich genuegend Zeit haette, denn seine Familie moechte gemeinsam 5C3CCD0D-53A4-4BC9-8C8D-0D389E070DD1auf den Markt fahren um fuer ein gemeinsames Essen einzukaufen. Er laedt mich in sein Haus ein. Und ob ich das will.

Der Markt ist der groesste Gruenmarkt in der Stadt aber dennoch sehr einfach. Kaum Ladentische, die meiste Ware liegt am Boden. Die Wege sind schlammig nach dem Regen. Wir kaufen Gemuese und Kuerbisblaetter ein. Bevor es zu ihm nach Hause geht, halten wir noch wo und kaufen Getraenke. Ich spendiere eine 24er Packung SP Bier und ein paar Alkopops fuer 712AD778-44DE-4EFC-B858-02C4EB111FC9die Damen des Hauses. Mittlerweile hat er noch 2 Freunde ihregedwo aufgegabelt und das Auto ist brechend voll. Ich sitze aber grosszuegig vorne neben dem Fahrer.

Angekommen begruessen wir den grossen Rest der Familie. Ein paar Frauen, junge Burschen und Kinder. Die Frauen machen sich gleich an die Arbeit und waschen und schneiden das Gemuese auf ein paar Gartentischen im Freien. Auch gekocht wird im Freien. Wir Maenner kuehlen das Bier ein. Ich schaue 10D0236D-6A87-4528-B015-05FC36C0D4E7den Damen neugierieg zu. Als es ans Kokosnussausschaben geht melde ich mich und darf tatsaechlich Hand anlegen. Dann wird auf einem alten Herd im Freien ein Holzfeuer entfacht und das Kochen beginnt. Neben Kartoffeln und Suesskartoffeln gibt es auch Karotten und Huhn.

Wir Maenner haben mittlerweile den ganzen Bierkarton leergetrunken und fahren noch malA526A356-C616-40B2-BF50-4BF6AACDEEA4 Nachschub holen. Das mit dem Kochen kann ja noch dauern. Als wir zurueck kommen wird es langsam dunkel. Da es zu regnen beginnt gehen wir ins Haus. Dort wir gerade von rund 10 Leuten Rugby im Fernsehen geschaut. Daneben auf dem Boden wird das Essen9F122433-44D7-44BE-990C-519034673A11 serviert. Natuerlich wird auch noch gebetet und dann kommen auch noch meine Dankesworte. Dann wird gegessen. Immer wieder bedankt man sich bei mir dafuer, dass ich gekommen bin. Und immer wieder erklaere ich, dass ich eingeladen wurde und ich mich daher bedanken muss.

Nach dem Essen plaudern wir noch ein wenig auf der Veranda mit Bier ueber Rugby und mir werden die unterschiedlichen Regeln der unterschiedlich Ligen erklaert. Ich mime den Verstehenden obwohl mir vieles schleierhaft bleibt. Daran ist sicherlich 1092DB55-00D9-4E0B-ADA0-CD84308FED43auch das lokale Bier schuld. Und wenn ich das naechste mal komme, darf ich ins Landesinnere in ein typisches Dorf mitfahren. Ich verspreche ein Schwein fuer ein Fest mitzunehmen, das soll dort wie ueblich geschlachtet und gegessen warden. Ich freue mich jetzt schon auf ein wiedersehen.Dann werde ich noch nach Hause zu meinem Hotel gebracht. Den naechsten Tag geht es wieder zum Tauchen.

Ein paar Tage spaeter schreibt mir mein neuer Freund, dass er mich als Bruder sieht und seine Familie so begeistert von mir ist, dass sie mich nochmals vor meiner Abreise einladen wollen.  Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Hier seine email:

Bro Marcus good night,

You are brother I feel pride to drive you around and have fun where I want you to see the true PNG.

My families are happy to host you for the dinner and bit drinking at our place together…its very so pleasant from all of us and the kids indeed.
They said to host a dinner again before you will left and that will for less then an hour…however if you will have time this or not.
Otherwise it’s all good.
Top night mate.
James

 

 

 

 

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