Besuch aus der Heimat

Suva, Mittwoch 5. Juni, 2019, 20:00 Uhr

Endlich ist es soweit und mein Töchterchen kommt mich hier auf Fidschi besuchen. Gleich nach meiner Rückkehr aus Neuseeland hab ich sie vom Flughafen abgeholt. Sie war sofort angetan vom dem kleinen Flughafen und dem niedlichen, kleinen, nur wenige Meter langen Förderband dass sich dort im Kreis drehte.

Ihre erste Urlaubswoche musste Sie sich mehr oder weniger alleine durchschlagen. Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam mit dem Bus in die Stadt, wo sie dann den Markt, das Museum und diverse Geschäfte erkundete. Mittagessen gab´s oft gemeinsam und spätestens nach der Arbeit hatten wir uns wieder. Ihr Mut und ihre Abenteuerlust nahmen mehr und mehr zu, was mir als besorgter Vater nicht immer recht war. Sie stieg in einen Bus um zu einem rund eine Stunde Fahrzeit entfernten Strand zu gelangen. Prompt verpasste sie den Ausstieg und musst ins Unbekannte weiterreisen. Der Buschauffeur rief den in die entgegenkommende Richtung fahrenden Kollegen an und das Fräulein Tochter konnte einen fliegenden Wechsel zurueck machen. Am nächsten Tag wollte Sie unbedingt einen Berg alleine besteigen. Diesmal hab ich sie am Fuße des Berges abgesetzt (nicht ausgesetzt) und von dort wieder abgeholt. Beim 2 stündigen Aufstieg und dem 1 1/2 stündigen Abstieg ist ihr niemand begegnet. Da ich sie auf ihren Ausflügen oft nicht erreichen konnte, starb ich oft fast vor Sorge. War nahe daran ihr Hausarrest zu verpassen.

Am Wochenende lief es besser. Wir machten gemeinsam eine geführte Tour zu einem entlegenen Dorf. Von dort aus ging es durch den Urwald 20190601_120919zu einem tollen Wasserfall. Danach gabs im Dorf den unvermeidbaren Kava und hausgemachtes Essen. Im Anschluss besuchten wir noch eine riesige Höhle. Und danach gings noch zu meinem Chef zu einer Party in seiner Residenz. Leider schwächelte sie danach beim night life in Suva. Eine Bar und ein Bier war 20190601_125652gerade noch drinnen. Eigentlich wollte sie gar nicht mehr fortgehen aber mein väterlicher Befehl schien doch noch ein wenig Kraft zu besitzen.

Den nächsten20190601_161726 Tag gings gleich weiter. Der Colo-i-Suva Nationalpark stand auf den Programm. Obwohl dieser nur 15 Autominuten von meiner Wohnung entfernt liegt, habe ich ihn bislang aus Zeit- und Wettergruenden (entweder zu heiss oder es regnete) noch nie besucht. Dabei ist er wunderschoen. 20190602_115941Richtiges Dschungelfeeling. Ganz erhizt nahmen wir beide dann ein Bad in einem der einsamen kleinen Wasserfallbecken. Es war herrlich. Am Abend gab es noch Besuch bei meinen indischen Freunden.

Den naechsten Tag durfte sie dann mit auf meine Entspannungsinsel: Leleuvia Island. Habe bereits in einem aelteren20190602_122512 blog-Beitrag von ihr berichtet und wunderschoene Fotos eingestellt. Man glaubt es kaum: wir waren die beiden einzigen Gaeste auf der Insel. ich ging tauchen und mein Toechterchen schnorcheln. Auch stand up-paddeln stand auf dem Programm. Jeden der beiden Abende stand Kavatrinken mit den angestellten auf dem Programm. Ich 20190604_121104ueberredete sie auch zum Nachtschnorcheln. Wir sahen zwei Haie, eine Sepia und, und, und … sie war begeistert.

Morgen geht es auf eine weitere Trauminsel aber diesmal im Westen der Insel und nur fuer einen Tagesausflug. Den folgeneden Morgen geht es fuer sie wieder zurueck nach Oesterreich.

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