Ein Tauchwochenende in Rakiraki

Suva, Sonntag 26. Januar 2020, 19:00 Uhr

Wie in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt, habe ich zur Zeit keine Dienstreisen zu absolvieren und ich widme mich der Büroarbeit. Da der Mensch ja nicht alleine von oder für die Arbeit lebt, habe ich mir ein kleines Tauchwochenende im Norden der Insel gegönnt. Freitag, gleich nach Dienst, packte ich meine Sachen und machte mich auf nach Rakiraki in das Wananuva Hotel Ressort. 20200124_173722 (2)Die Fahrt dauerte rund 2 1/2 Stunden und ging durch schöne, kaum besiedelte Landschaften. Man sah Kühe, kleine Straßenmärkte und viel, viel Grün. Am Abend angekommen ging ich gleich ans Abendessen. Das Hotel dürfte weniger eines für Sportler und auch nicht für Familien sein, sondern eher für Pärchen. Passt ja sehr gut für mich. Nach dem Essen war natürlich dementsprechend „tote Hose“ also war ich um 22:00 Uhr in meiner Hütte im Bett. Eh nicht schlecht, da ich bereits um 7:45 Uhr an der Tauchbasis 20200125_073902erwartet werde. Somit musste ich früher aufstehen als unter der Arbeitswoche. Aber was tut man nicht alles für eine aktive Freizeit.

Es war ein prächtiger Tag, sonnig und heiß. Nach dem Frühstück auf der Hotelterrasse ging es zur Tauchbasis, ab auf’s Boot und rein ins Wasser. Es gab zwei Tauchgänge mit mächtig Fischsuppe, einem Meer aus Hart- und Weichkorallen. Für Letztere ist hier die Bligh-Strasse (das ist die Meeresstraße die Captain Bligh nach der Meuterei auf seiner Bounty in einem kleinen Boot ausgesetzt nehmen musste, um wieder nach England zurück zu rudern) berühmt. Nach zwei Tauchgängen ging es wieder zurück und das es Mittagszeit war, aß ich entsprechend.20200125_165220 - Kopie

Nun musste ich die Zeit bis zum Tauchen am nächsten Morgen totschlagen. Also an den Pool und ein Sonnenbad nehmen und dann ein kleines Schläfchen in meiner Hütte. Nach dem Erwachen ist es erst 16 Uhr. Was nun? Ich fuhr in den kleinen Ort Rakiraki um zu sehen was es dort so zu tun gibt. Und eines kann ich euch gleich verraten: nicht viel.

Eine Tasse Kaffee bekommt man dort nicht. Es gibt kein Kaffeehaus und die 2 „Restaurants“ haben geschlossen oder bieten keinen Kaffee an. Ein paar Supermärkte gibt es und  ….. einen Markt. Ich mag Märkte. Buntes Treiben, urige Einheimische und interessante Produkte (Kasava, Maniok, Taro, Yams, ….) für die ich aber keine Verwendung habe. Ich kaufe mir daher Bekanntes wie Bananen und20200125_175007 Passionsfrüchte (7 Stück 80 Euro-Cents). Die besten Passionsfrüchte die ich bisher gegessen habe, weil diese komplett voll mit Fruchtfleisch waren.

Ich unterhalte mich und werde von den Einheimischen auch gerne angesprochen. Schließlich bin ich der einzige Weiße hier. Neben Fidischis gibt es hier auch etliche Inder. Nach einer Stunde habe ich den Ort durch und ich fahre wieder zurück zu meinem Hotel. Mit meiner Ankunft in Rakiraki hat es zu regnen begonnen und pünktlich mit meiner Abreise hört es auch wieder auf.

Dann Abendessen, schlafen, 20200125_172553frühstücken und wieder rauf auf’s Boot. Diesmal ist der Tauchplatz noch besser als am Vortrag. Steilwände, Tunnels, Kanäle, …. alles üppigst und bunt mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Um das Ganze huschen Millionen von Fischen und etwas abseits im Blauwasser gibt es auch Größeres wie Makrelen, Barrakudas, Napoleonfische und Haie zu sehen. Eines 20200125_173955 - Kopieder schönsten Tauchplätze, die ich in meinem Leben gesehen habe. (Aber nicht der besten meines Lebens, denn dazu gehört irgend etwas Außergewöhnliches.)

Drei Wochen müsst ihr euch noch gedulden, denn dann reise ich nach Mikronesien. Bin mir sicher, dass es dann wieder Interessanteres zu berichten gibt. Bis dahin: Viele Grüße.

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