Endlich im Paradies .…. und das Verhalten im Entführungsfall

Suva, Sonntag 18. März 2019, 23:30 Uhr

Endlich ist es mir einmal gelungen einen Wochenendausflug auf den Fidschis zu machen. Nachdem ich bereits am vorangegangenen Wochenende mit einem Ausflug auf die kleine Insel Leluvia zu machen, weil das Wetter sich um diese Jahreszeit wirklich zu bessern scheint.

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Ein kleines Paradies. Nur ein einfaches Hotel mit mehreren Buren (so heißen die kleinen landestypischen Hütten). Ein palmenblattgedecktes Dach auf Holzkonstruktion, keine Klimaanlage, sehr offene Bauweise, keine Toilette und Dusche (zumindest in den meisten Häuschen nicht, so auch in meinem) trotzdem angenehm kühl da immer Wind weht. Alles sehr hübsch hergerichtet, entzückend.

Von meiner Wohnung in Suva aus nur rund 40 Minuten bis zu einer kleinen Anlegestelle (wer googeln möchte: Bau Landing) von wo es abermals 40 Minuten

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nach leluvia.com geht. Wir waren rund 12 Personen auf dem Boot, und damit war es auch voll. Gleich nach der Ankunft (siehe die Fotos) und noch vor dem einchecken ging ich zur Tauchbasis. Da ich dieses Wochenende der einzige tauchende Gast war hat man mich gefragt, ob es mir in 30 Minuten recht wäre. Natürlich, deswegen bin ich ja auch hier.

Nach dem einchecken schnell in mein kleines Häuschen. Optisch genau so hab ich mir eigentlich meine permanente Unterkunft auf den Fidschis vorgestellt. Kleiner Holzbalkon, davor ein paar Kokospalmen und dann gleich das Meer und auch die Hängematte wie auf dem Foto unten. So lässt es sich am Wochenede entspannen. Genau so wie man sich bei uns in der 598E8BA9-F1FC-4B0E-8859-395FF0B55205Heimat die Fidschis vorstellt. Schnell umgezogen und raus aufs Meer. Der Tauchguide war froh endlich einmal wieder richtig tauchen zu können. Eine schöne Steilwand mit Grotten in 25 m Tiefe ( der Tauchguide ist begeistert von meiner Tauchlampe, die die Grotten taghell ausleuchtet).  Perfekter Korallenbewuchs und viele Fische. Nichts spektakuläres aber sehr entspannend. Das Wasser bacherlwarm.

Dann gleich zum Essen, noch ein Bierchen und ein Mittagsschläfchen. Danach zum Schnorcheln. Es gibt auch einen kleinen Dschungelpfad von ein paar hundert Metern Länge. Dann ist man eh schon um das kleine Eiland herum. Den habe ich gleich nach dem Schnorcheln begangen. Man möchte ja nichts auslassen.

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Dann Abendessen und plaudern. Habe mich gut mit einem Pärchen aus Ungarn unterhalten. Sie sind hier schon seit 5 Jahren und haben zwei kleine Kindern. Sie wollen nicht mehr zurück nach Europa, da sie hier ihre neue Heimat gefunden haben. Ich schon noch … obwohl wenn ich mir so die europäischen Nachrichten durchlese … hier hat man andere Probleme. Die Welt ist noch nicht so groß und global. Niemand weiß wo Christchurch liegt.

Nach dem Abendessen spielt der Tauchguide mit seiner kleinen Gitarrenband für die paar Hotelgäste. Internationale wie auch lokale Musik. Da er mich seit dem Tauchen zu mögen scheint, bittet er mich bei seinen 9EE408CD-E85D-43D3-BD8A-72AB00E794ADKumpanen Platz zu nehmen. Man bietet mir reichlich Kava an, den ich aus Höflichkeit und der Freundschaft willen herunterspüle. Wie immer spüre ich keinerlei Wirkung. Der Geschmack ist nicht besser als bei meinen vorhergegangenen Versuchen.

Eine kurze Abendtoilette in der Gemeinschaftswaschanlage (kleine Duschhäuschen, Waschbecken aus dunklem Edelholz) und dann ab in meine Bure. So um 23 Uhr dürfte ich eingeschlafen sein. Kurz nach 24 Uhr hat mich das reichliche Kavatrinken aufgeweckt. Gott-sei-Dank ist die Toilette nicht weit. Ich wundere mich, dass sie noch beleuchtet ist, denn man hat mir gesagt, dass aus Sparsamkeit der Strom auf der Insel von 24 Uhr bis 6 Uhr morgens abgeschaltet wird. Stimmt wohl doch nicht. Kaum bin ich auf der Toilette geht das Licht aus. Na toll. Dann geht es weiter mit dem Schlafen.

Nächster Morgen wieder Sonnenschein. Das Meeresrauschen und der Wind verschönern das Erwachen. Frühstücken und dannDCIM102GOPROGOPR3298.JPG chillen bis es wieder zum Tauchen geht. Sämtliches Personal spricht mich mit meinem Vornamen an. Erstaunlich. Diesmal gab es Haie und Korallen zu beobachten, die blitzschnell bei Berührung ihre Farbe wechseln. Wieder was Neues erlebt. Auch eine Schildkröte, die in einer kleinen Höhle versteckt war, lies sich bereitwillig filmen und fotografieren.

Wieder im Hotel angekommen geht es gleich zum Mittagessen und dann ist eigentlich schon Abreise. Der Tauchguide fragt mich nach meinen Unterwasserfotos und wann ich wieder mit ihm tauche. Ich verspreche bald wieder zu kommen. Ist ja nur ein Wochenendausflug, so wie für Wiener auf die Rax. Eigenartig. Bin gerade mal 30 Stunden auf der Insel gewesen und irgend wie hat man das Gefühl Freude zu verlassen.

Nun bin ich wieder in meiner Wohnung in Suva. Habe ausgepackt und packe wieder ein. Morgen geht es nämlich auf die andere Seite der Insel um das obligatorische, dreitägige Sicherheitstraining für Papua Neuguinea zu absolvieren. Drei Tage, da geht sich sogar eine kleine Nahkampfausbildung. Hier ein screen shot vom Programm. Darauf befinden sich Kursmodule wie „Verhalten im Entführungsfall oder bei einer Schießerei“. Na bravo, das verspricht ja spannend zu werden.

Kurs

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