Auf Reisen

Sydney, Samstag, 16. Januar 2021, 21:45 Uhr

alles meins …

Diesmal haben weder Wirbelsturm, noch Erdbeben oder sonst eine Naturkatastrophe meine Abreise von den Fidschis verhindern können. Ich ließ mich am gestrigen Nachmittag von einem Taxi zum Flughafen bringen von wo ich nach Nadi (sprich: Nandi) auf die andere Seite der Hauptinsel flog. Dort übernachtete ich in einem Hotel damit ich am nächsten Morgen nicht so viel Stress mit dem Weiterflug habe.

Am Flughafen von Nadi ging dann am nächsten Morgen alles sehr glatt, jedoch es war alles auch sehr, sehr leer und verlassen. Wir waren der einzige Flug am diesem Tag (es gibt nur zwei pro Woche) und nur 11 Fluggäste. Dafür war das Flugzeug umso größer. Ich hatte die ganze business class für mich (siehe Foto) und wurde von den Stewardessen dementsprechend verwöhnt.

In Sydney ging es weniger locker zu. Jede Menge Kontrollen und Prüfungen der Papiere. Am Ausgang wartete die Polizei und das Militär auf uns und wir paar Ankömmlinge wurden in einen kleine Bus verfrachtete der – gefühlsmäßig – durch die ganze Stadt fuhr. Von meinen wenigen Eindrücken her glaube ich feststellen zu können, dass es eine schöne Stadt ist. Sehr viel Grün, sehr viel Wasserflächen, da sich das Meer hier in viele Buchten und Seitenarme verzweigt.

Bei unserer Ankunft wurden wir abermals von Militär und Polizei erwartet. Diese befanden sich auch in der Hotellobby und nahmen unsere Personalien auf. Alle waren sehr freundlich und geduldig. Dann wurde ich auf mein Zimmer im achten Stock eskortiert. Ein sehr schönes Zimmer mit herrlicher Aussicht auf eine Bucht und die Skyline von Sydney. Noch dazu ein herrlicher Tag, sonnig klar mit einem leichten Lüftchen. Wie verlockend es wäre draußen über die Brücken zu flanieren. Aber leider darf ich das Zimmer nicht verlassen.

Da ich am Montag einen Anschlussflug nach Bangkok habe, werde ich hier nur 2 Tage statt zwei Wochen bleiben. Der Vorrat an Wasserflaschen in meinem Zimmer würde jedoch weit länger reichen. Neben den Fotos meines Zimmers und einem Video von der Aussicht habe ich euch auch Fotos von meinem Mittagessen (Sandwich) und Abendessen (Chicken Satai) eingestellt. Es klopft an der Tür, man macht auf und da steht es schon …. das Papiersäckchen. Die Lieferantin macht sich schnell aus dem Staub als hätte man die Pest. Ich nutze die Zeit in meinem luxuriösen Gefängnis um euch zu schreiben und zu arbeiten. Vielleicht auch werde ich mir auch ein Video ansehen. Jedenfalls berichte ich euch dann bald von meinem Hotel in Bangkok ebenfalls, wo ich dann ganze 2 Wochen eingekerkert sein werde.

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