Phi Phi Inseln

Ostersonntag, 21:00 Uhr, Wien

Und weiter geht es mit meinen Berichten. Noch geht mir der Stoff nicht aus und vielleicht kann ich ja jemanden da draußen den Osterlockdown unterhaltsamer machen. Mein nächstes Ausflugsziel waren die berühmten Phi Phi Inseln, weniger exotisch als meine Erlebnisse im Norden Thailands aber trotzdem sehr schön. Oftmals ist das Schöne deshalb nicht mehr exotisch weil sie schon von vielen Leuten besucht wurden. Manchmal kann jedoch das Schöne seine Exotik erhalten und zwar wenn die Anreise so mühsam und aufwändig ist, dass nur wenige Leute diese auf sich nehmen wollen.

Die Phi Phi Inseln (sprich Pi-Pi Inseln, also wie Pipi machen) sind leicht zu erreichen. Nach der Landung mit dem Flugzeug in einem Vorort von Phuket ging es zum Frühstück. Der Taxifahrer dürfte schon gewusst haben, dass die Fluglinien auch in Thailand bei Kurzstrecken kein Essen mehr servieren. Er schlägt ein typisches Frühstücksrestaurant, das nur von einheimischen Personen besucht wird, vor, wo es ausschließlich chinesische Küche gibt.

Endlich wieder was Authentisches. Tatsächlich, ich der Einzige mit weißer Hautfarbe, die Speisekarte nur in Thai und das ganze recht einfach gehalten. Meine Thaikenntnisse hätten nicht ausgereicht um eine Bestellung aufzugeben aber man musste sich ohnehin vor dem Koch anstellen um die Dim-Sum per Fingerzeig (zumindest machte ich es so) auszuwählen. Dieses Auswahlverfahren ist aber auch nicht so zielführend, da man ja nicht weiß was sich in diesen Reisteigtaschen verbirgt. Aber man riskiert es einfach. Auch eine angeblich typische chinesische Frühstückssuppe mit Pilzen musste probiert werden. Diese könnt ihr am Foto gut erkennen und schmeckt definitiv besser als sie aussieht. Es gab nichts Süßes, wie es eigentlich Grundlage eines europäisch kontinentalen Frühstucks wäre. Kurz und gut, es hat mir gut geschmeckt, wenngleich Manches als „interessant“ zu bezeichnen gewesen wäre. Ich hatte allerdings auch einen mächtigen Hunger was die Sache mit dem Geschmack sicherlich erleichterte.

Dann ging es zum einer touristischen Bootsanlegestelle wo man sich gegen Einsatz gratis Handtücher ausborgen, Souvenirs erstehen und Snacks und Kaffee kaufen konnte. Wenn ich schreibe touristisch meine ich nur Thais. Ich war wieder der einzige Europäer und bekam eine eigens für mich abgehaltene Instruktion auf Englisch. Nach einer etwa einstündigen Bootsfahrt waren wir bei den malerischen Phi Phi Inseln angekommen.

Von dort ging es touristisch weiter, da wir in kleinen Gruppen den dort geparkten Booten zugewiesen wurden. Der Sinn und Zweck dieser Bootsfahrt lag fast ausschließlich darin, dass sich die anwesenden Damen auf unterschiedlichen kleinen Stränden und auf den Booten von ihren Partnern und dem Bootsführer fotografieren ließen. Zwar lieben das auch die europäischen Mädchen aber in Asien ist das Ganze hoch zwei zu nehmen. Oder drei.

Irgendwann gab es dann doch die Gelegenheit ins Wasser zu springen und ich habe keine Sekunde gezögert und mich in das herrlich blaue Wasser mit angenehmer Temperatur zu stürzen. Das Ganze macht natürlich noch mehr Spaß wenn man dabei an den Lockdown in der Heimat denkt.

So, nun wieder genug geschrieben und viel Spaß mit den Fotos.

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